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Caritas - wir vor Ort

Nah an den Menschen in unserer Gemeinde

Herzlich Willkommen auf der Seite der Caritas St. Michael Ummeln.

Allgemeines zur Caritas:

Caritas  

- konkrete Hilfe für Menschen in Not

 

- Hinwendung zu den Hilfsbedürftigen

- praktizierte Nächstenliebe

 

 

 

 

Nach diesem Motto engagieren sich in unserer Gemeinde 24 Caritas-Helferinnen und -Helfer. 

Bei den Sammlungen, die zweimal jährlich stattfinden, besuchen wir regelmäßig die Gemeindemitglieder zu Hause und knüpfen Kontakt zu ihnen und den Neuzugezogenen. Die Erträge der Sammlungen (70% verbleiben in der Gemeinde) können wir schnell und unbürokratisch für Not vor Ort und die Ermöglichung von Hilfeleistungen verwenden. In den Gesprächen anlässlich der Sammlung können durch aufmerksames Hinsehen, Hinhören und Zuhören Not entdeckt, „Hilferufe“ wahrgenommen werden. Bei Problemen versuchen wir, persönliche Hilfestellung zu leisten oder fachliche Hilfe zu vermitteln.

Es werden insbesondere die älteren Gemeindemitglieder betreut. Wir besuchen die über 70-Jährigen zu ihren Geburtstagen.

Unsere Gruppe trifft sich ca. zwei- bis dreimal pro Jahr. Wir tauschen uns aus, hören Vorträge zu aktuellen Themen oder feiern gemeinsam Gottesdienst. Neben der Arbeit machen wir es uns auch gemütlich. Die Caritas-Konferenzen finden bei Kaffee und Kuchen oder einem Frühstück statt.

Unterstützt wurden von uns z.B.:

  • hilfsbedürftige Familien in unserer Gemeinde
  • die KJG-Ferienfreizeit
  • Schulfreizeiten
  • Solidaritätsfonds Jugendarbeitslosigkeit

 

Auch künftig sind die Spenden der Gemeinde wichtig, um in Not geratenen Menschen zu helfen. Haben Sie Lust, auch die Interessen der Caritas mitzutragen? Melden Sie sich bei uns und werden Sie ein Teil eines wirklich helfenden Kreises:

Edelgard Gördes, Tel. 488558

Wichtige Telefonnummern in Krisen- und Notsituationen:

Caritasverband für das Dekanant Bielefeld 0521 9619-0

Caritas Pflegestation 0521 9619112

Gesundheitsamt, Sozialpsychiatrischer Dienst 0521 512581

Amt für soziale Leistungen 0521 516782

Telefonseelsorge 0800 1110111 oder 0800 1110222

 

Versammlung der Caritaskonferenz St. Michael

 

Am 5. November 2019 trafen sich die HelferInnen der Caritaskonferenz St. Michael. Wie immer im Herbst lagen die Unterlagen für die Advents-Sammlung, die Geburtstagsbesuche der Senioren und die Begrüßung der Neuzugezogenen bereit.

 

Pfarrer Maus ehrte von links Brigitte Vogel (30 Jahre), Renate Pietsch (40 Jahre), Helmut Böhm (10 Jahre), Edelgard Gördes (20 Jahre), Waltraud Peters (40 Jahre) Pfarrer Maus ehrte von links Brigitte Vogel (30 Jahre), Renate Pietsch (40 Jahre), Helmut Böhm (10 Jahre), Edelgard Gördes (20 Jahre), Waltraud Peters (40 Jahre) Ein besonderer Tagesordnungspunkt war die Ehrung langjähriger Mitarbeiter. Pfarrer Hubert Maus zeichnete für 40 Jahre Waltraud Peters und Renate Pietsch aus, für 30 Jahre Brigitte Vogel, für 20 Jahre Edelgard Gördes und für 10 Jahre Helmut Böhm. Er dankte den Geehrten im Namen der Kirchengemeinde für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit und überreichte Urkunden und Blumensträuße.

 

Anschließend begrüßten die TeilnehmerInnen Frau Barbara Kroll, die von ihrer langjährigen Arbeit als Ärztin bei Streetmed, einer medizinischen Betreuung und Hilfestellung im Alltag für Obdachlose, berichtete. Inzwischen betätigt sich Frau Kroll in der Palliativmedizin, der Pflege Schwerstkranker. Ziel der Palliativmedizin ist es, die ambulante medizinische Versorgung von Patienten in der letzten Phase ihres Lebens umfassend zu sichern und die Lebensqualität zu verbessern – wann immer dieses möglich ist und gewünscht wird.

 

Die Anwesenden waren von den ausführlichen Informationen tief beeindruckt.

 

www.palliativmedizinischer-konsiliardienst-bielefeld-gbr.de

www.palliativnetz-bielefeld.de

 

Jahreshauptversammlung der Caritaskonferenz St. Michael

Am 23. Mai 2018 fand die Jahreshauptversammlung der Caritaskonferenz St. Michael statt.
Im Überblick wurden die Veranstaltungen des vergangenen Jahres erwähnt, in denen uns jeweils
ein Referent des Brackweder Lebensmittelpunktes und eine Referentin der AWO einen Einblick
in ihre Aufgabenbereiche gegeben haben.
Caritas St. Michael - Ehrung Franzen & Junge Caritas St. Michael - Ehrung Franzen & Junge Außerdem hatten wir am 10. April 2018 erstmals zu einem Seniorenkaffeetrinken eingeladen. Dieser Nachmittag fand so große Zustimmung, dass wir diese Veranstaltung zum Jahresende wieder anbieten wollen.


Im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung fanden Ehrungen statt. Für 20 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in der Caritaskonferenz wurde die ehemalige Vorsitzende Dr. Ulrike Junge, für 15 Jahre Christel Franzen und für 10 Jahre Bertold Lipp (in Abwesenheit) ausgezeichnet.


Über neue Helferinnen und Helfer, die bereit sind, Geburtstagsbesuche bei unseren über 75-jährigen zu machen, Neuzugezogene zu besuchen und/oder den zweimal im Jahr stattfindenden Besuchsdienst während der Sammelzeit zu übernehmen, würden wir uns sehr freuen. Jeder noch so
kleine Einsatz in diesen Bereichen wird mit dafür sorgen, dass St. Michael Ummeln eine lebendige Gemeinde bleibt. Sprechen Sie uns, die Mitglieder des Vorstandsteams, gerne telefonisch oder nach der Messe an:
Christel Franzen, Tel. 451102, Edelgard Gördes, Tel. 488558, Elisabeth Rubbenstroth, Tel. 443114, Andreas Machowiak, Tel. 479644 

Aus der Caritas

In der Mitgliederversammlung der CKD St. Michael am 14.11.17 war Frau Richildis Wälter vom AWO Kreisverband Bielefeld zu Gast. Sie berichtete über die Struktur und die Aufgabengebiete des Verbands.

So erfuhren die Anwesenden, dass die AWO im kommenden Jahr 100 Jahre alt wird. Der Bielefelder Verband hat ca. 2100 Mitglieder, die in 18 Ortsvereinen aktiv sind, darunter sind etwa 750 Ehrenamtliche.

Die AWO hat in Bielefeld fast 700 fest Angestellte und 280 freiberuflich Tätige.

Die wichtigsten Projekte sind die Betreuung von Kindergärten, offener Ganztag und Ganztagsgrundschulen, Schulsozialarbeit sowie zahlreiche Angebote im Zuwanderungsbereich. Weitere Schwerpunkte sind die Einrichtungen "Frauenhaus" und "Betreutes Wohnen", sowie umfangreiche Seniorenarbeit.

Leider ist Brackwede auf Grund fehlender geeigneter Immobilien noch unterversorgt. Die Zuhörer nahmen aber Informationen über zahlreiche Hilfsangebote mit nach Hause.

 

Die Bahnhofsmission bei der Caritaskonferenz St. Michael, Ummeln.

Interessiert verfolgten die Caritashelferinnen und –helfer den Ausführungen von Herrn Bohnenkamp.


Bei der Sitzung der Caritaskonferenz im Mai 2014 wurde den Anwesenden ein informativer Einblick in die Arbeit der Bielefelder Bahnhofsmission vermittelt. Die deutschlandweite Institution besteht bereits seit 1894. Herr Bohnenkamp leitet die hiesige Einrichtung seit zehn Jahren. Träger sind die Caritas und die Diakonie.

Die Bahnhofsmission gliedert sich in drei Aufgabenbereiche. Einen großen Umfang nimmt die Betreuung von Menschen in Notlagen ein. Dazu zählen vor allem die Obdachlosen. Da sie zwecks staatlicher Hilfen immer an den Ort ihrer letzten Anmeldung zurückkehren müssen, landen viele – als letzte Zuflucht – bei der Bahnhofsmission. Diese vermittelt ihnen einen Schlafplatz in einer Notunterkunft. Außerdem werden sie beköstigt: pro Tag werden ca. 200 Portionen Brote geschmiert.

Einen sehr aufwendigen Aufgabenbereich stellt die Bahnsteigbetreuung dar. Dazu gehört die Reisebegleitung von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. In den Nahverkehrszügen fahren die Mitarbeiter kostenlos als Begleiter mit. Eine Zugbegleitung muss eine Woche vor Fahrtantritt angemeldet werden. Zu diesem Aufgabenbereich gehört auch die Seelsorge am Bahnsteig, wie z.B. die Betreuung von Menschen nach einem miterlebten Suizid.

Der dritte Bereich betrifft die Umsteigehilfe und Reisebegleitung von kleinen Kindern (z.B. Wochenendbesuch eines getrennt lebenden Elternteils). Hier sind kinderpsychologische Kenntnisse gefragt. Die Bielefelder Bahnhofsmission verfügt über eineinhalb Stellen für Festangestellte. Der größte Teil der anfallenden Aufgaben wird durch Ehrenamtliche abgedeckt.

Herr Bohnenkamp machte bei seinem Vortrag deutlich, dass er seinen Beruf aus christlicher Überzeugung ausführt. Dass er trotz der schwierigen Arbeit seinen Humor behalten hat, kam in vielen witzigen Anekdoten aus seinem Alltag zum Ausdruck und machte seinen Vortrag zu einem unterhaltsamen Erlebnis. Als Dankeschön erhielt er einen großen Pfingstblumenstrauß.