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Quarantäne nach einem Gottesdienstbesuch?

 

Nach und nach erleben wir zur Zeit Lockerungen im Alltag, dennoch bleiben Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften bestehen!

 

Die Erfassung von Namen und Telefonnummern überall dort, wo Menschen in größerer Anzahl zusammentreffen sind z. B. in Museen, Zoos, Volkshochschulen, Büchereien und selbst beim Friseur vorgeschrieben. Die Unterbrechung einer möglichen Infektionskette bleibt das oberste Ziel.

 

Als Kirchengemeinde haben auch wir die Verpflichtung, diese Vorgaben umzusetzen. Dies geschieht in allen Gemeinden unseres Erzbistums, auch wenn es bei der Umsetzung dieser Vorschriften durchaus regionale Unterschiede geben kann.

 

Natürlich führt eine Datenerhebung zunächst zu einer Verunsicherung und zur Frage, was geschieht, wenn ein Gottesdienstteilnehmer infiziert war?

 

Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt bedeutet dies nicht, dass die übrigen Teilnehmer automatisch in Quarantäne müssen!

 

Dem Gesundheitsamt helfen die Teilnehmerlisten allerdings deutlich bei der Feststellung und Unterbrechung von Infektionsketten. So würde auf unsere Situation bezogen in jedem Einzelfall eine bessere Möglichkeit bestehen, prüfen zu können, welcher andere Gottesdienstbesucher im Gottesdienst überhaupt direkten Kontakt mit dem Infizierten hatte (z. B. direkt nebeneinander in der Kirchenbank gesessen), wie lange der Kontakt war, oder wie nahe man sich tatsächlich gekommen ist. Ohne solche Listen wäre eine solche Prüfung nicht möglich.

 

Die geäußerte Befürchtung einer grundsätzlichen Pauschal-Quarantäne ist daher unbegründet.

 

 

 

Selbstverständlich unterliegen die erfassten Daten den Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes und werden nach einer Frist von 14 Tagen vernichtet.

Die Datenschutzbestimmungen für diese Datenerhebung finden sie hier.

 

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.